Kunstgeschichte 


Die romanische Gewölbemalerei
In der Krypta befinden sich Reste einer bedeutenden romanischen Ausmalung, die zum Weltkulturerbe gehört. Das an Schätzen der Wandmalerei reiche Sachsen-Anhalt besitzt hier einen seiner Höhepunkte. Die Malerei datiert aus den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts und ist zwar teilweise stark reduziert, aber im Wesentlichen ohne verfremdende Übermalungen späterer Jahrhunderte erhalten.
Es handelt sich um ein äußerst umfangreiches und komplexes Bildprogramm, dessen Leitgedanke in dem Gedankenkreis um Tod und Auferstehung besteht. Die Ausmalung steht insbesondere im Zusammenhang mit den Gräbern bedeutender historischer Persönlichkeiten des 10. Jahrhunderts in der Krypta, nämlich der Eltern Ottos des Großen – Heinrich I. und Königin Mathilde – sowie der Tochter Ottos des Großen, Äbtissin Mathilde I.
    Krypta, Blick nach Osten.  
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