Erhaltungsgeschichte 


Restaurierungen und Konservierungen der Gewölbemalerei  
Dokumentierte Maßnahmen seit der Freilegung
• 1906/07 Freilegung der Gewölbemalerei und Dokumenta-
   tion in kolorierten Pausen (1:1) und Aquarellen (1:10)
   durch den Kirchenmaler Reinhard Ebeling
• 1934 Festigung loser Malschichten einschließlich des    gelockerten Putzes, vermutlich mit Gips und Kasein,
   durch Albert Leusch
• 1967-69 Untersuchungen von Gewölbeaufbau und
   Malereiträger sowie zur Technik und Farbigkeit, Abnahme
   stehengelassener Tünchen, Festigung unter Einsatz von
   PVAc und Übersprühen der gesamten Fläche mit einer
   Dispersion aus „Disapol“ (Methacrylat) und Natriumpenta-
   chlorphenolat, unter Leitung von Konrad Riemann durch
   ein Restauratorenkollektiv des Instituts für Denkmal-
   pflege, Arbeitsstelle Halle
• seit 2000 Untersuchung des Schadpotentials unter
   Leitung von Prof. Heinz Leitner, Fachklasse Konservierung
   und Restaurierung von Wandmalerei und Architektur-
   farbigkeit der Hochschule für Bildende Künste Dresden,
   unter Betreuung durch das Landesamt für Denkmalpflege
   Sachsen-Anhalt, Leiter der Abteilung Restaurierung Dr.
   Thomas Danzl.
Pause von R. Ebeling (1:1, im Original koloriert), „Steinigung der beiden Ältesten“
aus dem Susannenzyklus (Foto: LA für Denkmalpflege  Sachsen-Anhalt)
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